CODP und Asthma mit monoklonalen Antikörpern behandeln

01.02.2015

Ein humaner monoklonaler Antikörper wird derzeit zur Behandlung von schwerem, nicht ausreichend kontrolliertem eosinophilen Asthma untersucht. Erste Ergebnisse aus der Phase IIb einer Studie wurden nun in The Lancet Respiratory Medicine publiziert.

Erhöhte Werte von Eosinophilen, einer Untergruppe von Leukozyten, sind mit der Ursache und der Schwere von Asthma und Asthma-Exacerbationen, sowie einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD und COPD-Exacerbation assoziiert. Schätzungen zufolge leiden 5-10 % der 300.000.000 Asthmatiker weltweit unter schwerem Asthma. Menschen mit einer eosinophilen Entzündung der Atemwege machen ca. 40-60 % der Population schwerer Asthmatiker aus. In der vorliegenden Studie konnte die Rate der Asthma-Exacerbationen gegenüber der Placebogruppe in der untersuchten Population statistisch signifikant gesenkt werden. Bei den mit Antikörper versorgten Studienteilnehmern stellte sich eine verbesserte Lungenfunktion und Asthmakontrolle ein. Die Studie hat insbesondere gezeigt das die Antikörper die Rate der Asthma-Exacerbationen in Abhängigkeit der verabreichten Dosis und der Höhe, der Blut Eosinophilen um ungefähr 40 % senkte. Darüber hinaus konnte der humane Antikörper die Blut-Eosinophilen bereits nach der ersten Verabreichung auf ein niedriges Level reduzieren. Der Antikörper von Astra befindet sich derzeit in Phase drei Studien für schweres nicht ausreichend kontrolliertes Asthma und COPD. Quelle: Astra Zeneca.

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