Pollenallergie mit Infusionen behandeln Studie

Pollenallergie Die Studien beginnen 2016 Beendet

Pollenbedingte allergische Rhinitis, Heuschnupfen oder Pollinose ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis). Diese wird oft von weiteren Erkrankungen der Atemwege begleitet, wie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma.

Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. Je nach Quelle, wird der Anteil an kranken Kindern und Jugendlichen zwischen 15 bis über 30 Prozent beziffert. Im Erwachsenenalter spielen zudem Kreuzallergien eine große Rolle.

Das Vorkommen der allergischen Rhinitis stieg in den letzten Jahren stetig. Dabei werden unterschiedliche Ursachen der allergischen Rhinitis aufgeführt. Die Allergieneigung wird vererbt. Die steigende Zahl der Erkrankungen wird unter anderem durch die Zunahme der Hygiene und die Steigerung der Aggressivität von Allergenen durch Schadstoffe, sowie durch veränderte Lebensgewohnheiten erklärt. Die Luftverschmutzung in städtischen Gebieten verstärkt durch ihre zusätzlichen Schadstoffe die Heftigkeit der Allergie.

Die allergische Erkrankung zeigt jetzt Symptome. Ohne entsprechende Behandlung beginnt eine Chronifizierung mit weiteren Allergien gegen andere Stoffe. Die allergische Rhinitis, vor allem die pollenbedingte Rhinitis, ist durch Niesen, Juckreiz (Pruritus), Sekretion (fließende Nase) und Obstruktion (Verstopfung) der Nase, sowie Konjunktivitis (Bindehautentzündung des Auges) gekennzeichnet, während die milbenbedingte Rhinitis vor allem zur Obstruktion (Verengung) der Atemwege (Asthma) führt. Die Beeinträchtigung der Lebensqualität Betroffener reicht von Schlafstörungen mit begleitender Tagesmüdigkeit bis hin zur Herabsetzung der Konzentrations- und Lernfähigkeit.

Die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) ist ein wichtiges Instrument zur Diagnosestellung der allergischen Rhinitis. Aus der Dauer und den Umständen der auftretenden Symptome lässt sich ein Rückschluss auf das oder die Allergene schließen. Die Allergene können dann anhand des Prick-Tests identifiziert werden. Bei diesem Verfahren werden verschiedene allergenhaltige Lösungen auf die Haut des Unterarms geträufelt.

Die Behandlung der allergischen Rhinitis steht auf drei Säulen: der Meidung des Allergens, der Pharmakotherapie (Behandlung der Symptome mit akut wirksamen Arzneimitteln) und der spezifischen Immuntherapie. Dabei scheint es von Vorteil zu sein, möglichst früh in das Erkrankungsgeschehen einzugreifen, weil dadurch Neusensibilisierungen vermieden werden und die Entstehung von Asthma verhindert werden kann. Zwar ist die allergische Rhinitis eine chronische Erkrankung, aber ihr Verlauf kann unter einer angepassten Therapie gestoppt und oft sogar geheilt werden. Einige Patienten haben in den letzten Jahren allerdings die Erfahrung gemacht, dass die herkömmlichen Medikamente oftmals nicht mehr ausreichen, um die Symptome zu lindern.

Wir führen ab Frühjahr 2015 verschiedene Studien durch. Wir verabreichen Infusionen. Eine wichtige Information noch zum Schluss. Wenn Sie an dieser Studie interessiert sind, müssen Sie wissen, dass Sie an fünf Tagen in Folge jeweils eine Infusion bekommen müssen. Dies ist mit Zeitaufwand verbunden, da die Infusionen möglichst vormittags verabreicht werden müssen. Allerdings bekommen sie eine Aufwandsentschädigung bis zu 700 €.

Wir sind als international forschende Praxis aufgefordert worden, an diesem sehr interessanten Forschungsprojekt teilzunehmen. Wir würden uns freuen, wenn sie sich auf unserer Hotline melden und einen Gesprächstermin mit Frau Sigrid Biermann vereinbaren. Sie bekommen dann umfangreiche Informationen über unser Forschungsprojekt.

                                                    **Studienhotline Lead-Studynurse Frau Biermann 06106 25 87 68**

Ihre Ansprechpartner

MFA Leitende Studynurse Sigrid Biermann

Ausbildung MFA Studynurse
Leitende Arztassistentin, seit 30 Jahren Leitung Organisation, Abrechnung, Personalmanagement, leitende Studynurse seit 30 Jahren
Wissenschaftliche Assistentin für Asthma, Schmerz, COPD,
Herzkreislauf-Erkrankungen und Stoffwechsel

Dr. med. Ingomar F.K. Naudts

Facharzt für Allgemeinmedizin,Dipl. Ing. für Verfahrenstechnik
Principal Investigator Klinische Forschung
Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Schilddrüsendiagnostik, Akupunktur

Dr. med. Frederik S.M. Johnson

Facharzt für Allgemeinmedizin
Deputy Investigator Klinische Forschung

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