Reizdarm Studie

Eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes Beendet

Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Eine Reihe von Symptomen können auf einen Reizdarm hinweisen: krampfartige oder stechende Bauchschmerzen, ein Blähbauch, Durchfall oder Verstopfung. Diese Beschwerden können mit einer veränderten Form und Häufigkeit des Stuhlgangs einhergehen. Experten gehen davon aus, dass unter anderem auch eine unausgewogen zusammengesetzte Bakterienbesiedlung im Darm zu einem Reizdarmsyndrom führen kann.

Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und /oder Verstopfung

Haben Sie wiederholt Bauchschmerzen, Blähungen verbunden mit Durchfall und/oder Verstopfung. Vielleicht leiden Sie an einem Reizdarmsyndrom? Für eine klinische Studie mit einem zugelassenen Medikament suchen wir Betroffene ab 18 Jahren. Eine Aufwandsentschädigung in Höhe bis zu 180 Euro wird gezahlt. Einzelheiten zur Studie und zur Aufwandsentschädigung erfahren Sie auf unserer Internet-Seite http://www.reizdarm-studie.de Ein Reizdarmsyndrom ist eine häufige Erkrankung. Die Hälfte aller Patienten mit chronischen Magen-Darm-Beschwerden leiden an Reizdarm. Frauen sind doppelt so oft betroffen wie Männer. Wird der Darm eines Patienten mit Reizdarmsyndrom untersucht, zum Beispiel mit einer Darmspiegelung, so finden sich oftmals keine auffälligen oder bösartigen Befunde.

Die betroffenen Patienten konsultieren verschiedene Ärzte, sie fühlen sich missverstanden und nicht ernst genommen. Die meisten fügen sich dann in ihr Schicksal und leben mehr schlecht als recht mit den Symptomen und dem Krankheitsgefühl. Die anfangs geschilderten Beschwerden, oder besser die Missempfindungen beeinflussen das tägliche Leben dieser Patienten erheblich. Meist bleiben die Beschwerden nicht auf den Darm begrenzt, sondern auch der obere Teil des Gastrointestinaltraktes wird in Mitleidenschaft gezogen. Oberbauchbeschwerden, Aufstoßen und Übelkeit zeugen davon, dass das irritable Darmsyndrom mit einem Reizmagen einhergeht.

Zur Linderung der Symptome können verschiedene Maßnahmen beitragen:

  • Entspannungsübungen und Umstellung auf eine gesunde Ernährung.
  • Vermeidung von Rohkost und Fertigprodukten.
  • Manchmal wird auch das Kantinenessen nicht vertragen.

Eine weitere ergänzende Methode den Reizdarm zu bessern, ist die Darmflora wieder zu normalisieren.

Einmal abgesehen, von einer gesunden Ernährung können verschiedene Bakteriengemische, die man einnehmen kann, helfen, eine normale Darmflora wieder herzustellen.

Schon lange verwenden Menschen vieler Kulturkreise bei ihrer Ernährung mit Hilfe von Bakterien haltbargemachte Speisen wie Brot, Joghurt, Käse, Wein usw. ohne sich bewusst zu sein, was dies für den Körper bedeutet.

Moderne Untersuchungen zeigen, dass die dabei u.a. verwendeten Milchsäurebakterien nicht nur die Haltbarkeit und den Geschmack der Speisen verbessern können, sie wirken sich auch positiv auf die Darmflora und damit die Verdauung aus, ja sie können sogar das Immunsystem unterstützen.

Solche Bakterien werden oft als Probiotika bezeichnet (aus dem Griechischem „pro bios“ = „für das Leben“).

Gebräuchliche Bakterien sind:

  • Lactobacillus
  • Bifidobacterien
  • Streptococcen termophilus

Auch pflanzliche Extrakte können Beschwerden lindern.

Um das Krankheitsbild besser zu verstehen, führen wir in unserem Zentrum verschiedene Studien mit Patienten die ein Reizdarmsyndrom haben durch.

Bei Interesse melden Sie sich per Mail oder Telefon und vereinbaren Sie einen Termin in unserem Zentrum.

http://www.reizdarm-studie.de

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